Wendegebete

Gerade einen Bericht von Markus Lägel über die gestrige Gedenkversanstaltung anlässlich des 20. Jahrestages der Montagsdemo vom 9.10.1989 gelesen. Damals trafen sich über 70000 Menschen um friedlich mit Kerzen und Gebeten für Veränderung einzustehen. Und das zwei Tage nachdem der DDR-Staat seinen 40. Geburtstag feierte. Es war gerade auch der Mut und die Gebete die die Wende einleiteten und vollbrachten. Das sollten wir nicht aus dem Blick verlieren. Gerade im ganzen Gedenken und Erinnern der nächsten Wochen. Gebet wird auch weiterhin von Nöten sein, um kulturelle Einheit und Veränderung zu bewirken. Als Volk stehen wir heute genauso vor der Notwendigkeit tiefgreifender Veränderung. Auch deshalb mache ich mich im November auf den Weg die ehemailige deutsch-deutsche Grenze betend abzufahren, in den Glauben dass Gott uns die Kraft gibt zusammen zu wachsen und zusammen weiter zu gehen.  Und so schließe ich mich Markus Lägel an, wenn er schreibt: „Eine westdeutsche ‚Wende-Folklore‘ brauchen wir genauso wenig, wie die ‚Ostalgie-Welle‘ auf der anderen Seite. Gebet ist immer noch DER Ort Veränderung zu wagen IN diese Welt hinein – über den ‚Umweg‘ Gott. Es ist nicht Refugium der Weltflucht. Mindestens für mich wird es Zeit, sich dessen wieder bewusst zu werden.“ Das Vermächtnis der friedlichen Revolution gehört eben nicht ins Museum. Es braucht weiterhin Menschen die auf die Kraft von Wendegebete vertrauen.

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Quelle und Rechte: http://www.mdr.de/I/6761094.jpg

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