Die ehemalige deutsch-deutsche Grenze

30. Okt 2009

Hier eine sehr gute Animation über die ehemalige deutsch-deutsche Grenze. Sie steht und verdeutlich so viel über den Staat, den es heute Gott sei Dank nicht mehr gibt! Und sie zeigt uns, was vor 20 Jahren gefallen ist: ein menschenverachtendes Monstrum.

Hier eine Karte des Grenzverlaufes in Berlin:

berlin-mauer-karte

Quelle:  http://www.lyc-emile-duclaux.ac-clermont.fr/vie_disc/langues/allemand/pages-internes/pages/arbeitsblatt/arbeitsblatt01-Mauer-Termlv1.htm

Hier eine Karte des Grenzverlauf:

ddr-bez

Quelle: http://personal.georgiasouthern.edu/~hkurz/geo/ddr/ddr-bez.jpg

20080318-Grenzverlauf

Quelle: http://www.ddr-im-www.de/media/2/20080318-Grenzverlauf.gif


Aufarbeitung

27. Okt 2009

index

Aufarbeitung ist so ein Schlagwort wenn es um die ehemalige DDR  und die Wiedervereinigung geht. Vor 20 Jahren ereigneten sich innerhalb kürzester Zeit die dramatischen Ereignisse, die zum Fall der Mauer führte. Auch wenn manche es geahnt hatten, dass es so kommen würde, wurden wir alle von den Geschehnissen überrascht. Plötzlich war die Mauer nicht mehr und die Wiedervereinigung greifbar nahe. Der ersten Freude auf beiden Seiten ist Ernüchterung gefolgt und bei vielen Menschen Verbitterung. Einige sehnen sich wieder zurück nach der guten alten Zeit. Im Westen reagiert man auf die Verbitterung des Ostens mit großem Unverständnis, schließlich können die ehemaligen DDR-Bürger nicht nur endlich frei reisen und ihre Meinung äußern, sondern durch den Milliarden-Geldtransfer von West nach Ost wurde die marode und vor dem Bankrott stehende DDR und ihre Bürger gerettet, vieles aufgebaut und die Regionen fit für die Zukunft gemacht. Immer wieder höre ich Stimmen von Besuchern aus dem Westen, die feststellen, dass die Städte im Ruhrpott schlimmer und heruntergekommener aussehen als hier in Thüringen. Die Ostler kämpfen ihrerseits mit der Arroganz des Westens, der als Sieger kam und sich den Osten einverleibte, um ihn nun am liebsten wieder zu vergessen. Hinter diesen Sichten steckt viel Wahrheit auf beiden Seiten. Die Sicht könnte nicht unterschiedlicher sein, deshalb müssen beide Seiten zuhören und die Gründe für ihre Sicht verstehen lernen. Es braucht eben nicht nur eine gründliche Aufarbeitung der DDR-Geschichte, und zwar nicht nur bei Historikern, sondern auch beim normalen Menschen, sondern es gibt noch eine weitere Zeit, die einer Aufarbeitung bedarf und der womöglich eine Tür dafür ist, um die DDR-Geschichte aufzuarbeiten: Die Nachwende-Geschichte.

Gebetspunkte:

  • Gute Begegnungen zwischen Ost- und Westdeutschen
  • Zunahme für Verständnis
  • Abbau von Vorurteilen
  • Miteinander statt Gegeneinander
  • Aufarbeitung statt Verdrängung
  • Benennen und Offenlegung von Schuld (auf beiden Seiten)
  • Ehrliches Analysieren der Nachwende-Geschichte

Ruf aus Leipzig

23. Okt 2009

Leipzig nahm während der friedlichen Revolution eine Schlüsselrolle ein. Aus Leipzig gingen gerade in der Endphase wichtige Signale aus. 20 Jahre später erschallt wieder ein mahnender Ruf aus Leipzig, auf den ich hier aufmerksam machen will. Mehr Infos dazu auf www.herbst89.de.

Ruf aus Leipzig

Der entscheidende Tag der Friedlichen Revolution war der 9. Oktober 1989 in Leipzig, als 70.000 Demonstranten die kommunistische Diktatur stürzten. Damit wurde in Leipzig Nationalgeschichte geschrieben und der Weg zur Einheit Deutschlands frei. Die Formel, die dies am besten ausdrückt heißt „40 + 20 = 60“.

Die „Initiative Tag der Friedlichen Revolution“ hat sich das Ziel gesetzt, im Vorfeld des 60. Jahrestags der Bundesrepublik Deutschland diese Formel mit einem Aufruf in die Öffentlichkeit zu bringen.

Persönlichkeiten des politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens der Stadt Leipzigs haben diesen Aufruf unterzeichnet.

„40 + 20 = 60 Jahre Bundesrepublik“

Im Jahr 2009 wird an die Gründung der Bundesrepublik vor 60 Jahren erinnert werden, an einen Tag, an dem im westlichen Teil Deutschlands die Lehren aus der Vergangenheit gezogen wurden und eine bis heute stabile Demokratie gleichberechtigter Partner in die westliche und europäische Völker- und Wertegemeinschaft geschaffen. Den Menschen in der kommunistischen deutschen Diktatur blieb dieser Weg für vier Jahrzehnte versperrt. Sie lebten in einer totalitären Diktatur unter dem Diktat der sowjetischen Hegemonialmacht. Erst durch die Friedliche Revolution beendeten die Menschen in der DDR 1989 diesen erzwungenen und unfreien Zustand. Sie errangen ihre Freiheit und schufen gleichzeitig die Voraussetzung für die deutsche Wiedervereinigung und den weiter voranschreitenden europäischen Einigungsprozess.

Vor diesem Hintergrund ist das Jahr 2009 auch das Jahr der 20. Wiederkehr der Friedlichen Revolution von 1989 mit ihrem Höhepunkt in Leipzig am 9. Oktober, als 70.000 Demonstranten mit dem Ruf „Wir sind das Volk!“ das SED-Regime stürzten. Die jüngste deutsche Geschichte lässt sich mit diesem Scheitelpunkt einteilen in 40 Jahre der Zweistaatlichkeit und darauf folgend in 20 Jahre eines vereinten Deutschland.

„40 + 20“ ist die Formel, die dies und eine gemeinsame Sicht der Ost- und Westdeutschen auf ihre Geschichte ausdrückt. Die Friedliche Revolution ist ein wesentlicher Teil der demokratischen Traditionslinie der Bundesrepublik und gehört als erster gelungener antidiktatorischer Aufstand zu den besonderen Ereignissen unserer Geschichte, auf den alle Deutschen stolz sein können. Die Demokratie wurde im Osten Deutschlands 1989/90 von den Bürgern selbst errungen und in gesellschaftlicher Selbstvergewisserung ein zweites Mal bestätigt.

„40 + 20“ bedeutet auch, sich mit der vierzigjährigen Geschichte der zweiten deutschen Diktatur auseinander zu setzen und hier nicht den Nostalgikern das Feld zu überlassen. Festigung der Demokratie bedeutet ständige, nicht nachlassende Kritik an beiden, nicht gleichzusetzenden, deutschen Diktaturen. Diese muss verbunden sein mit dem Bekenntnis zu Freiheit, Demokratie, Wahrung der Menschenrechte und sozialer Marktwirtschaft. Der europäische Gedanke wird sich nur auf dieser Grundlage weiter erfolgreich entwickeln. Friedliche Revolution und Wiedervereinigung gehören zu den großen Daten der deutschen Nationalgeschichte und können die Identität begründen, die einer selbstbewussten Bundesrepublik im sechzigsten Jahr ihres Bestehens angemessen ist und in das 21. Jahrhundert weist.

Das Jubiläum 2009 sollten alle Bürger der Bundesrepublik als einen Meilenstein der deutschen Geschichte feiern können. Es ist die Chance, die positiven Traditionen der Friedlichen Revolution angemessen in der gesamtdeutschen Geschichte zu verankern und wieder stärker für die Werte von Freiheit und Demokratie zu sensibilisieren.

Leipzig, den 18. Juni 2007

Unterzeichner:

  • Prof. Kurt Masur, Ehrenbürger der Stadt Leipzig, Gewandhauskapellmeister 1970-1996
  • Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
  • Prof. Friedrich Wilhelm Mohr, Ärztlicher Direktor Herzzentrum Universität Leipzig
  • Prof. Georg Christoph Biller, Thomaskantor Leipzig
  • Pfarrer Christian Führer, Nikolaikirche Leipzig
  • Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident Leipzig
  • Dr. Jörg Junhold, Geschäftsführer Zoo Leipzig
  • Christine Clauß, MdL, CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Robert Clemen, MdL, CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Rainer Fornahl, MdB, SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Hans-Dietrich Genscher, Bundesminister d. D.
  • Katrin Göring-Eckardt, MdB, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag
  • Gunther Hatzsch, MdL, Vizepräsident des Sächsischen Landtags, SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Dr. Rolf Jähnichen, MdL, CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Staatsminister a.D.
  • Gisela Kallenbach, MdEP, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Grüne / EFA im Europäischen Parlament
  • Volker Kauder, MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Konstanze Krehl, MdEP, Fraktion SPD / SPE im Europäischen Parlament
  • Dr. Helmut Kohl, Bundeskanzler a.D.
  • Holger Kramer, MdEP, Fraktion FDP, ALDE im Europäischen Parlament
  • Dr. Norbert Lammert, Präsident des Deutschen Bundestags
  • Monika Lazar, MdB, Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen im Deutschen Bundestag
  • Dr. h. c. Erich Loest, Ehrenbürger der Stadt Leipzig, Schriftsteller
  • Prof. Dr. Georg Milbradt, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
  • Cornelia Pieper, MdB, stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Dr. Harald Ringstorff, Bundesratspräsident
  • Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D.
  • Jutta Schmidt, MdL, CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Rolf Seidel, MdL, CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag
  • Dr. Peter Struck, MdB, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Bundesminister a.D.
  • Dr. h. c. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestags
  • Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, Mitglied des SPD-Parteivorstands
  • Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau a. D.
  • Christoph Waitz, MdB, FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Gunter Weißgerber, MdB, SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag
  • Dr. Guido Westerwelle, MdB, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag

Wendegebete

10. Okt 2009

Gerade einen Bericht von Markus Lägel über die gestrige Gedenkversanstaltung anlässlich des 20. Jahrestages der Montagsdemo vom 9.10.1989 gelesen. Damals trafen sich über 70000 Menschen um friedlich mit Kerzen und Gebeten für Veränderung einzustehen. Und das zwei Tage nachdem der DDR-Staat seinen 40. Geburtstag feierte. Es war gerade auch der Mut und die Gebete die die Wende einleiteten und vollbrachten. Das sollten wir nicht aus dem Blick verlieren. Gerade im ganzen Gedenken und Erinnern der nächsten Wochen. Gebet wird auch weiterhin von Nöten sein, um kulturelle Einheit und Veränderung zu bewirken. Als Volk stehen wir heute genauso vor der Notwendigkeit tiefgreifender Veränderung. Auch deshalb mache ich mich im November auf den Weg die ehemailige deutsch-deutsche Grenze betend abzufahren, in den Glauben dass Gott uns die Kraft gibt zusammen zu wachsen und zusammen weiter zu gehen.  Und so schließe ich mich Markus Lägel an, wenn er schreibt: „Eine westdeutsche ‘Wende-Folklore’ brauchen wir genauso wenig, wie die ‘Ostalgie-Welle’ auf der anderen Seite. Gebet ist immer noch DER Ort Veränderung zu wagen IN diese Welt hinein – über den ‘Umweg’ Gott. Es ist nicht Refugium der Weltflucht. Mindestens für mich wird es Zeit, sich dessen wieder bewusst zu werden.“ Das Vermächtnis der friedlichen Revolution gehört eben nicht ins Museum. Es braucht weiterhin Menschen die auf die Kraft von Wendegebete vertrauen.

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Quelle und Rechte: http://www.mdr.de/I/6761094.jpg


Zur Bedeutung der Wende

30. Sep 2009

Gestern erschien ein Interview mit mit dem Politikwissenschaftler Herfried Münkler im Meininger Tageblatt. Hier ein paar Auszüge daraus zum Nachdenken:

„Das Jahr 1989 hat sich nicht als große sinnstiftende Erzählung durchsetzen können, sondern wird überlagert von der Erzählung der diplomatischen Erfolge auf dem Weg zur Wiederherstellung der deutschen Einheit.“

Der 3. Oktober ist „eher das Datum für eine Selbstfeier der westdeutschen politischen Klasse“.

Auf die Frage, warum 1989 nicht bundesweit zu einem großen Bezugspunkt geworden ist, meinte Münkler:

„Ich glaube, drei Faktoren spielen da zusammen. Erstens hatte die westdeutsche politische Klasse, die im Prozess der Wiedervereinigung glänzende diplomatische Leistungen vollbrachte, weder am Oktober 89 noch am 9. November einen Anteil. Zweitens spielte auch die Mehrheit der Bevölkerung eine passive Rolle – jedenfalls der gesamte Westen. Der Herbst 89 wurde hier im Fernsehen verfolgt. Drittens darf man nicht vergessen, dass mit der DDR für Teile der deutschen Bevölkerung ein großes Projekt zusammegebrochen ist. Auch wenn die DDR kaum dem entsprach, wie sich Intellektuelle und andere den Sozialismus vorgestellt haben.“

Als im Westen geborener habe ich natürlich an den Herbst 1989 wohlige Erinnerungen. Ich konnte bequem diesen Umbruch in Ostdeutschland vom Sofa aus verfolgen. Und ich glaube, die Einheit wäre heute in meiner Lebenspraxis relativ bedeutungslos, wäre ich nicht vor 7 Jahren in die ehemaligen Revolutionsgebiete gezogen.

Für mich bleibt die große Frage, wie wir mit dem 3. Oktober umgehen sollen. Gibt es dazu Anregungen, Ideen, Meinungen?


Du bist mir fremd

7. Sep 2009

20 Jahre Mauerfall bedeutet ja nicht, dass zwischen Ost und West eine Liebesbeziehung entstanden ist und schon gar nicht eine Liebesheirat (wobei mir der Begriff Zwangsheirat auch nicht gefallen würde). Heute lese ich im Meininger Tageblatt, dass die Vorbehalte des Westens gegenüber dem Osten wohl sogar noch höher seien als andersherum. Der Psychoanalytiker Günter Jerouschek behauptet: „Westdeutsche haben ihre vermeintliche Besserstellung über Jahrzehnte hinweg verinnerlicht.“  Die Einstellung kommt wohl noch aus Zeiten des Kalten Kriegen und wurde auch an die jüngere Generation weitergegeben. Die von den Ostdeutschen gepflegte Ostalgie (also das Gegenteil von Westalgie) sei eine Antwort auf das westdeutsche Phänomen: „Das sind zwei Seiten einer Medallie“.

Interessanterweise hat sich unser Innenminister jetzt zu Wort gemeldet und hat zu mehr Verständnis für die Gefühle vieler Ostdeutscher aufgerufen: „Die Menschen im Osten haben seit dem Fall der Mauer viele Kränkungen erlebt.“

Objektiv hat er Recht. Ich höre aber zwischen den Zeilen auch hier etwas von der westlichen Vormachtstellung – oder höre ich das Gras wachsen?


In eigener Sache

4. Sep 2009

Zugegeben ist es schon ganz schön ruhig geworden, bei Monitor Ostdeutschland. Ich hatte mir mitzwischenzeitlich schon mal Gedanken gemacht, das Projekt wieder einzustellen. Mittlerweile glaube ich aber, dass dieses Zukunft dieses Projektes erst beginnt.

Ich verstehe, dass wir Westdeutschen die Ostdeutschen immer noch nicht verstehen und umgekehrt. Ich verstehe, dass es Gräben gibt, die es zu überwinden gilt. Ich glaube immer noch, dass der Osten des Landes eine Perspektive haben kann. Ich glaube, dass es positive Menschen braucht, die etwa bewegen wollen. Ich glaube, auch dass christusgläubige Menschen, dazu einen Beitrag leisten können. Deshalb geht es weiter – und das gleich mit zwei Autoren, die ich eingeladen habe, bei Monitor Ostdeutschland mitzuschreiben: Nikolai und Laura. Ich bin sicher, dass sie sehr bereicherndes beizutagen haben.

Bei Nikolai läuft auch gerade eine interessante Diskussion, auf die ich noch unbedingt hinweisen möchte.


Erinnerung

10. Jul 2009

Dieses Jahr 2009 ist ein ganz besonderes Jahr:

  • Vor 90 Jahren wurde die Weimarer Republik gegründet.
  • Vor 70 Jahren ist der 2. Weltkrieg ausgebrochen.
  • Vor 60 Jahren wurden zwei deutsche Staaten gegründet
  • Vor 20 Jahren ist die Berliner Mauer gefallen.

Es gibt viel zu reflektieren und deshalb  sollten wir diese Jubiläen nicht verpassen und einfach an uns vorbeistreichen lassen. Wir haben als deutsches Volk eine sehr eregnisreiche jüngere Geschichte, die es immer wieder gilt schonungslos ehrlich anzuschauen, damit wir nicht in eine komische Nostaligie kippen.  Wie willst du diesen Ereignisse gedenken?


Neues aus dem Osten

30. Mär 2009

Eine neue Umfrage bringt einige interessante Ergebnisse: „Der Sozialismus ist auch heute noch einen Versuch wert“ meinen 39 % der befragten Ostdeutschen (West: 24%).“Mit der Gerechtigkeit in der Gesellschaft sind die Menschen im Osten mehrheitlich unzufrieden, im Westen dagegen mehrheitlich zufrieden.“ Die Soziale Marktwirtschaft wird von 50 % der Menschen ist Ostdeutschland befürwortet.

Hinter diesen Zahlen höre ich eine Sehnsucht nach alternativen Lebensmodellen und -möglichkeiten. Welche Antworten haben Christen auf diese Sehnsucht? Wo werden sichtbare andere Modelle gelebt?


Geschichte zum Verführen

6. Mär 2009

„Wir wollen Sie mit Geschichte verführen“ sagt Sandra Maischberger in der Auftaktsendung der neuen ARD-Reihe 60 x Deutschland.

In dieser 60-teiligen Serie wird in einer je 15-minütigen Sendung jeweils ein Jahr ab 1949 behandelt. Das schöne ist, dass diese Beiträge auch im Netz verfügbar sind. Absolut sehenswert.